Pro Parente für Alleinerziehende

Ihre Fragen an PROPARENTE

Fragen die für "ALLE" interessant sein könnten:

.....Mami !....Durscht!

28.12.2015:

Stellvertretend für alle entrüsteten Eltern welche ihr Kind beim Spielen des Games GTA beobachtet haben, hinterlassen wir den Kommentar eines Lehrers welcher selber damit Erfahrungen gesammelt hat.
Wir empfehlen Ihnen mit Ihrem Kind die Medienkompetenz zu stärken, indem Sie sich dafür interessieren was bzw. mit wem Ihr Kind spielt. Nicht nur die Art der Spiele, nein auch die Online-Mitspieler können Ihr Kind negativ beeinflussen. Kürzen Sie die Spielzeiten, oder unterbrechen Sie das Spiel mit längeren Pausen.

Halten Sie die empfohlenen Altersbeschränkungen ein, spielen Sie zuerst selber um sich von der Qualität des Spieles zu vergewissern.

Wie Sie Ihr Internet auf das Alter Ihrer Kinder beschränken erfahren Sie von Ihrem Anbieter.

Schützen Sie Ihr Kind im Internet genauso wie im Strassenverkehr, kontaktieren Sie Ihren Schulsozialdienst vor Ort um sich mit Tips und Informationen einzudecken.


gtaveinlehrerkommentiert..pdf [430 KB]



06.01.2015:


„in der Schule üben meine Kinder die Kinderrechte. Beginnt damit nicht diese Zeit des Aushandelns-mit endlosen Diskussion. Sollten nicht eigentlich Grenzen gesetzt werden?“

___________________________________________________________

-Dieses Machtgefälle entsteht ja auch aus unseren Erfahrungen. Wir wissen es bereits(besser). Damit sind die gesetzten Grenzen auch ein Schutzz(r)aun(m). Die Kinderrechte könnten im Schutzraum der Familie auch als Schutzraum für Kinder integriert werden. Vorallem dann wenn Eltern der Ansicht sind, Kinder „gehören“ ihnen. Die Grenzen setzten heisst auch: Das Recht auf Information das dem Kind zugestanden wird so zu filtern, dass das Recht auf gewaltfreie Erziehung nicht beeinträchtigt wird.
In einer allfälligen Familienkonferenz könnten Sie dem Kind das Recht auf freie Meinungsäusserung gewähren. Ihre Erfahrungen zeigen der kindlichen Weltanschauung die Gefahren auf, und setzen damit bereits die Sicherheitsgrenzen. Damit erfüllen Sie bereits das Recht auf elterliche Fürsorge.

Wie bei allen Rechten gehört zur Auslegung der gesunde Menschenverstand. Immer sind solche Rechte in Notstandsituationen entstanden, sie sind nötig um schlechte Lebensbedingungen zu verhindern.

Werten Sie die Schulsituation auch als Denkanstoss- vielleicht für Ihre nächste Familienkonferenz.
Beachten Sie dabei auch wie es in der Schule angesprochen wird, damit erhalten Sie die Vorlage um altersgerecht zu bleiben.

In unseren Downloads stellen wir Ihnen den gesamten Artikel zur Verfügung. Damit erhalten Sie eine Liste der Kinderrechte ( aus Kidsunited.ch 10.1.15)

______________________________________________________________

21.10.2014:

"Unser Ehestreit hat die ganze Verwandschaft getrennt. Mein Kind hat keinen Kontakt mehr zu seinem Götti. Und ich möchte das auch nicht. Kann ich den Götti irgendwo löschen?"

______________________________________________________________

-Gotte und Götti sind ein Ehrenamt in christlichen Kirchen. Traditionell hatten sie die Rolle des Ratgebers für das Kind und sollen die religiöse Entwicklung unterstützen. Früher war es zudem so, dass der Pate (Götti/Gotti) bei Tod der Eltern die Obhut übernahm.

Rechtlich ( ohne Kirche) sind Paten zu nichts verpflichtet. Eltern können in Absprache mit den Paten auch ein zusätzliches Gotti bestimmen. Ist ein Eintrag im Taufschein, sollten Sie sich auch bei dem zuständigen Pfarramt melden. Grundsätzlich wird die Änderung kein Problem sein.

Bedenken sie aber, bei einem gemeinsamen Sorgerecht wäre das ein Entscheid ohne Nachfrage beim Vater. Ist bereits ein Konflikt wegen der gemeinsamen Sorge vorhanden, könnte ein Alleingang unnötig weitere Diskussionen auslösen. Was aber vielleicht sogar sinnvoll ist, um verhärtete Fronten mit dieser sachbezogenen Kommunikation anzugehen. Wenn es Ihnen gelingt gemeinsam die Änderung zu akzeptieren, wird Ihr Expartner die Lösung wahrscheinlich als fair annehmen können.

Lehnen Sie momentan einen solchen Kontakt ab, oder der Expartner beharrt auf dem Eintrag würde ein Konflikt Zeit und Nerven aufreibend. Ist ein guter , regelmässiger Götti im Bekanntenkreis, wirkt die Beziehung positiv auf das Kind. Ist es dann noch wichtig ob das Onkeltante,Göttigotti oder Omimi genannt wird?






________________________________________________________________

01.10.2014 :

"Hallo, ich habe meinen Sohn seit einem halben Jahr nicht mehr gesehen......."


- Momentan ist es Müttern noch möglich die Besuchsrechtsvereinbarungen zu umgehen. Wenden Sie sich an die KESB, und an eine ortsansässige Familienbegleiter-In. Ev. können diese "öffentlichen" Hilfen vermitteln. Fragen Sie nach, ob es möglich ist das Besuchsrecht mit deren Hilfe zu organisieren. Mütter lassen die Kinder mit einer Begleitperson eher zum Vater. Mit einer begleiteten Übergangsphase glätten sich meisten die *Wogen".

- Sie können sich auch informieren unter:

http://www.beobachter.ch/familie/trennung-scheidung/artikel/besuchsrecht_der_vater_ist_unerwuenscht/#

- die neuen Bestimmungen:

http://www.sozialinfo.ch/aktuell/monatsthemen/elterliche-sorge/

- eine Empfehlung von einem anderen Vater:

http://vev.ch/

________________________________________________________________
30.09.2014 :

"Kennen Sie gute Babysitter?"

- Wenn Sie Internetzugang haben, versuchen Sie einmal:

http://kinderbetreuung.liliput.ch/Babysitter/Schweiz/Thurgau.aspx

_______________________________________________________________